Mittwoch, 15. Mai 2013

Zunehmende Unkrautresistenzen erhöhen die Nachfrage nach alternativen Technologien:

Bayer CropScience plant den Bau einer hochmodernen Produktionsanlage für das Herbizid Glufosinat-Ammonium

Integriertes Unkrautmanagement ist eine Investition in die Zukunft.
Monheim, 15. Mai 2013 – Bayer CropScience plant den Bau einer World-Scale-Anlage zur Produktion des Herbizids Glufosinat-Ammonium in den USA, in der Nähe von Mobile im Bundesstaat Alabama. Die neue Anlage wird einen erheblichen Beitrag leisten zur Erreichung des vom Unternehmen angestrebten Ziels, die weltweiten Produktionskapazitäten für diesen wichtigen Wirktstoff mehr als zu verdoppeln. Die Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage ist für das vierte Quartal 2015 geplant, das heißt rechtzeitig zur Anbausaison 2016. Die Gespräche mit den lokalen Behörden in Alabama kommen gut voran, sodass Bayer CropScience überzeugt ist, schon bald die nächsten Planungsschritte für die neue Anlage einleiten zu können.

„Mit der Planung dieser Anlage reagieren wir auf den dringenden Ruf der Landwirte und Agronomen nach einem alternativen Verfahren der Unkrautbekämpfung, um dem zunehmenden Problem der Unkrautresistenzen gegen glyphosathaltige Produkte entgegenzuwirken“, sagte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer CropScience. „Die Verwendung von Glufosinat-Ammonium, das als Herbizid Liberty™ vermarktet und mit dem Saatgut LibertyLink™ verwendet wird, erfreut sich steigender Beliebtheit, weil die Landwirte die großen Leistungsvorteile dieses einzigartigen Systems der nicht-selektiven Bekämpfung von Gräsern und breitblättrigen Unkräutern kennengelernt haben“, fügte Condon hinzu. „Fruchtfolge sowie der Wechsel von herbizidtoleranten Pflanzeneigenschaften und Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen sind wichtige Elemente einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion“, betonte er.

Unkrautresistenzen nehmen deutlich schneller zu, als noch bis vor kurzem angenommen. In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Stratus Agri-Marketing unter US-Landwirten bestätigten im vergangenen Jahr fast 50 Prozent aller befragten Landwirte die Existenz glyphosatresistenter Unkräuter auf ihren Flächen; im Jahr 2011 hatte dieser Anteil noch bei 34 Prozent gelegen. Das Bayer CropScience-Produkt Liberty™ bietet die einzige nicht-selektive Alternative, die Landwirte anwenden können, um Unkräuter – einschließlich glyphosatresistenter Unkräuter – wirksam bekämpfen zu können. Es ist ein wichtiger Baustein für ein integriertes Unkrautmanagement.

Bayer CropScience stellt das Herbizid Liberty™ zurzeit in Produktionsanlagen in Frankfurt am Main und in Muskegon im US-Bundestaat Michigan her. Es ist davon auszugehen, dass die prognostizierte Nachfrage der Landwirte nach diesem Produkt die aktuell bestehenden Produktionskapazitäten übersteigen wird.

Über Bayer CropScience
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft sowie hochwertige Materialien, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Tätigkeit im Sinne der Mission des Unternehmens „Bayer: Science For A Better Life“ zurückblickt. Bayer CropScience verantwortet als Teilkonzern der Bayer AG das Agrargeschäft und zählt mit einem Umsatz von 8,383 Milliarden Euro im Jahr 2012 zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Saatgut, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine herausragende Produktpalette mit hochwertigem Saatgut, innovativen Pflanzenschutzlösungen auf biologischer und chemischer Basis sowie einen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft. Im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen verfügt Bayer CropScience über ein breites Portfolio von Produkten und Dienstleistungen zur Bekämpfung von Schädlingen in Heim und Garten bis hin zur Forstwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt 20.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.presse.bayercropscience.com.

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