Montag, 27. November 2017

Bayer ForwardFarming expandiert nach Lateinamerika

Neue Betriebe in Argentinien und Brasilien schließen sich dem globalen Netzwerk an / Sie zeigen, wie man die besonderen regionalen Herausforderungen einer nachhaltigen Landwirtschaft bewältigen kann / 2018 sollen weitere Betriebe in der Region hinzukommen
Seit drei Generationen bewirtschaftet die Familie Testa die Agrícola-Farm. Heute managen Marcelo (links) and Carlos Testa (rechts) die tägliche Arbeit.
Monheim, 27. November 2017 – Bayer weitet sein ForwardFarming-Netzwerk auf Lateinamerika aus. Die ersten Bayer ForwardFarms außerhalb Europas sind Agrícola Testa in Argentinien und Fazenda Nossa Senhora Aparecida in Brasilien. Das ForwardFarming-Netzwerk ist eine Wissensplattform, die Landwirten maßgeschneiderte Lösungen und eine proaktive Produktbetreuung bietet sowie die Möglichkeit, Partnerschaften mit anderen Akteuren aus der Wertschöpfungskette zu schließen.

Die argentinische Farm, Agrícola Testa, liegt in der Nähe von Pergamino (Buenos Aires) und ist seit drei Generationen im Besitz der Familie Testa. Der 1.130 Hektar große Betrieb baut hauptsächlich Sojabohnen, Mais und Weizen an. Die beiden Brüder, die den Betrieb gemeinsam führen, betrachten die Landwirtschaft als ihre Lebensaufgabe. Sie bieten zudem anderen Landwirten in der Region ihre Dienste an und teilen ihr Land und ihre Methoden mit ihnen.

„Die Landwirtschaft ist unsere Leidenschaft. Der Beitritt zum ForwardFarming-Netzwerk ist eine unglaubliche Chance, unseren Betrieb noch innovativer zu machen und durch eine nachhaltige Landwirtschaft künftigen Generationen eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, sagt Marcelo Testa.

Die brasilianische Farm, Fazenda Nossa Senhora Aparecida, ist rund 2.700 Hektar groß und befindet sich nördlich der Hauptstadt Brasilia. Die Familie Fiorese gründete den Betrieb 1995 und baut seit vielen Jahren Sojabohnen, Wintermais, Ackerbohnen, Weizen und Sorghum in der brasilianischen Cerrado-Savanne an. Das Erfolgsrezept in der Landwirtschaft besteht nach Ansicht der Familie darin, neue Technologien anzuwenden und soziale und ökologische Aspekte miteinander zu verbinden, um zu zeigen, dass die Landwirtschaft nachhaltig sein kann.

„Überlegungen zur Zukunft der Landwirtschaft und zur Zukunft meiner eigenen Familie haben mich dazu bewogen, mich dem Bayer ForwardFarming-Netzwerk anzuschließen“, sagt Oli Antônio Fiorese. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit in einer Partnerschaft mit Bayer und der Einsatz neuer Technologien uns die Möglichkeit bieten, unseren Betrieb auf nachhaltige Weise auszubauen und unser Wissen mit anderen Landwirten zu teilen.“ Das ForwardFarming-Netzwerk in Lateinamerika soll als nächstes auf Chile ausgeweitet werden. Dort ist der offizielle Startschuss für Anfang 2018 geplant.

Die Gestaltung und Umsetzung nachhaltiger Anbaumethoden in der Landwirtschaft ist in jeder Region dieser Welt mit einzigartigen Herausforderungen verbunden. Deshalb ist es dringend erforderlich, dass die ForwardFarms verschiedene Regionen, Klima- und Anbaubedingungen abbilden. Abgesehen von der Vielfalt ist Lateinamerika auch deshalb für das Netzwerk wichtig, weil der Kontinent einen Großteil der weltweiten Agrarproduktion verantwortet und der Einsatz innovativer Technologien und nachhaltiger Anbaumethoden in dieser Region Voraussetzung für eine höhere Produktivität und damit eine bessere Nahrungsversorgung weltweit ist.

„Wir sind stolz, unser ForwardFarming-Netzwerk auf Lateinamerika auszudehnen. Argentinien und Brasilien sind wichtige Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Nicht nur in Bezug auf die Produktion von Lebens- und Futtermitteln, um die weltweit steigende Nachfrage befriedigen zu können. Sondern auch in Bezug auf das Vorantreiben von Innovationen in der Landwirtschaft“, erklärt Bernd Naaf, der den Bereich Business Affairs and Communications bei der Bayer-Divison Crop Science verantwortet. „Es ist eine großartige Möglichkeit, um mit unabhängigen Landwirten vor Ort zusammen arbeiten zu können und zu zeigen, dass qualitativ hochwertiges Saatgut, innovative Pflanzenschutzmittel und digitale Technologien effizient eingesetzt werden können – und zwar nicht erst in ferner Zukunft, sondern schon heute. Ihr Einsatz hilft Landwirten, ausreichend sichere Nahrungsmittel zu produzieren.“

„Die Erweiterung unseres Netzwerks um diese lateinamerikanischen Betriebe wird einen fortschrittlichen und zunehmend weltumspannenden Dialog über sämtliche Aspekte einer nachhaltigen Landwirtschaft in der Praxis anregen – mit Landwirten, anderen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette, und mit der Gesellschaft insgesamt“, ergänzt Dr. Klaus Kirsch, Manager der weltweiten Bayer ForwardFarming-Initiative. „Wir sind sehr stolz darauf, unser ForwardFarming-Netzwerk auf andere Kontinente auszuweiten zu können.“

Weitere Informationen zum weltweiten Bayer ForwardFarming-Netzwerk finden Sie unter: ForwardFarming.com.Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.Zukunftsgerichtete Aussagen
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