Dienstag, 2. April 2019

Experten betonen, wie wichtig die Gesundheit und das Wohlergehen von Rindern für die nachhaltige Entwicklung der Rindfleischindustrie sind

Über 220 Rinderexperten sprechen beim 2. Bayer International Beef Symposium über zentrale Themen wie Parasitenbekämpfung, Atemwegserkrankungen bei Rindern (BRD), Fortpflanzung, digitale Innovation und Tierwohl.
Bayer ermöglicht den Austausch von Wissenschaft und Innovation unter Rinderexperten zur Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Rindern.
Monheim, Deutschland & Ribeirão Preto, Brasilien, 2. April 2019 – Weltweit anerkannte Experten für Rindergesundheit und -haltung kamen vom 31. März bis 2. April im brasilianischen Ribeirão Preto zusammen, um sich auf dem zweiten von Bayer organisierten International Beef Symposium über die jüngsten Entwicklungen in Forschung und Innovation auszutauschen.

Über 220 Tierärzte und Produzenten aus 14 Ländern hatten als Teilnehmer Zugang zu neuster Forschung und aktuellem Know-how und führten Gespräche mit Experten aus aller Welt. Das Programm des dreitägigen Symposiums umfasste wissenschaftliche Präsentationen, Podiumsdiskussionen mit Experten und einen Tag auf einer Rinderfarm, wo die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis demonstriert wurde.

Professor Brad White von der Kansas State University in den USA war unter den Teilnehmern des Expertenpodiums und sprach über den Umgang mit Atemwegserkrankungen in Mutterkuhherden. Er ist der Ansicht, dass die Steigerung der Gesundheit und des Wohlergehens von Kälbern der erste Schritt in der Wertschöpfungskette ist und dazu beitragen kann, das Potenzial von Rindern zu maximieren.

Ein weiterer Redner, Professor Nick Jonsson von der University of Glasgow Großbritannien, ging auf die Auswirkungen von Zeckenbissen ein und hob die große Bedeutung wirksamer Abwehrmaßnahmen durch den sachgemäßen Einsatz von Akariziden, Überwachung und Rotationsprogramme hervor.

Professor Welber Daniel Zanetti Lopes von der Universidade Federal de Goiás in Brasilien unterstrich die Bedeutung der Kokzidiose bei Kälbern. Er betonte, dass in endemischen Betrieben eine strategische Behandlung der Kokzidiose bei Kälbern in den ersten 15 Lebenstagen die schädlichen Auswirkungen der Erkrankung eindämmen kann.

Das Beef Symposium bot außerdem die Gelegenheit, das Engagement der Rinderexperten und deren Beitrag zur Förderung des Tierwohls zu würdigen. Professor Mateus Paranhos da Costa aus Brasilien, dem Fördergelder aus der Initiative Bayer Care4Cattle zur Verfügung gestellt worden waren, stellte vor Ort seine Arbeit zur Verbesserung der Abkalbungsmethoden für das optimale Wohlergehen von Rindern vor.

Bayer präsentierte auch seinen Beef Master Club, eine Initiative, die das globale Netzwerk der Rinderexperten stärken soll. Dr. Almut Hoffmann, Head of Farm Animal Products Marketing bei Bayer Animal Health, sagte: „Zusammenarbeit und Austausch sind essentiell für die ständige Förderung des Wohlergehens und der Gesundheit von Rindern sowie für die nachhaltige Rindfleischproduktion. Wir freuen uns, dass wir mit unserer neuen Initiative, dem Beef Master Club, dazu beitragen können. Er bietet Rinderexperten Zugang zu maßgeschneiderter wissenschaftlicher Ausbildung und Fachwissen, um einen stärkeren Austausch innerhalb der Community zu fördern.“

Auf dem 2. International Beef Symposium stellte Bayer seine neuesten praxisorientierten Instrumente vor, die Rinderhalter dabei unterstützen, die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Tiere zu steigern. Dazu gehörten i-COWNT BRD, in digitales Vergleichstool für verschiedene Antibiotika, die bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen zum Einsatz kommen, und Virtual Farm, eine Virtual-Reality-Darstellung verschiedener Arten von Fliegen, deren Auswirkungen auf Rinder und der Bedeutung maßgeschneiderter Parasitenabwehr. Auch die Precision-Farming-Programme für die Viehzucht in Lateinamerika – METRA und PRENA – wurden vorgestellt. Ihr Ziel ist es, Rinderhalter bei der Eindämmung von Atemwegserkrankungen entlang der Produktionskette zu unterstützen beziehungsweise die Fruchtbarkeit von Rindern zu verbessern.

Das 2. International Beef Symposium fand parallel zum Scot Feedlot Congress (3.-5. April), einer Schlüsselveranstaltung für Rinderhalter in Lateinamerika, statt, an der sich Bayer als Hauptsponsor beteiligte. Weitere Höhepunkte und lehrreiche Erkenntnisse vom Symposium finden Sie auf der Facebook-Seite von Bayer Animal Health: www.facebook.com/Bayer4Animals

Schwerpunkte der beiden Podiumsdiskussionen während des 2. International Beef Symposiums:

Podiumsdiskussion: Mutterkuhherden – eine globale Konstante in der Rindfleischproduktion
Professor Paulo Emilio (Maringa University Center, Brasilien), Professor Robert Larson (Kansas State University, USA) und Professor Alonso Diaz (National Autonomous University Veracruz, Mexiko)
Tierärzte spielen bei Aufbau, Wachstum und Aufrechterhaltung der Rinderindustrie eine wichtige Rolle. Zu den Kernbereichen, auf die sie sich konzentrieren sollten, zählen gute Ernährung (Weiden), Fortpflanzungseffizienz und die Minderung von Gesundheitsrisiken.

Podiumsdiskussion: Bekämpfung von Zecken bei Rindern in Lateinamerika
Professor Nick Jonsson (University of Glasgow, Großbritanien), Professor Roger I. Rodriguez–Vivas (National Autonomous University, Merida, Mexiko), Dr. Chandra Bhushan (Bayer Animal Health, Deutschland), Dr. Jose Reck (IPVDF, Eldorado do Sul, Brasilien)
Zeckenbekämpfung ist von großer Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlergehen von Rindern sowie für den wirtschaftlichen Erfolg der landwirtschaftlichen Betriebe. Herkömmliche Ansätze sind im Kampf gegen die Entwicklung von Resistenzen von Zecken nicht länger erfolgreich. Deswegen ist es wichtig, dass wir neuartige Bekämpfungsstrategien entwickeln. Ein integrierter Ansatz, der den angemessenen Einsatz von Akariziden und eine Überwachung der Resistenzen umfasst, sowie Rotationsprogramme sind zentral, um die Parasiten in den Herden wirksam zu bekämpfen.Weitere Informationen finden Sie unter www.animalhealth.bayer.com

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Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 39,6 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.Zukunftsgerichtete Aussagen
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